INTERVIEW: MAG.A NATASCHA-SIMONE PAUL
talente.programm : Bewirb dich. Am besten sofort
Keine Standardfloskeln, sondern echte Gespräche, Company Days und Kontakte, die bleiben: Lukas hat das talente.programm ausprobiert und würde es sofort wieder tun. Beim talente.programm geht es nicht um Hochglanzpräsentationen und Standardfragen, sondern um echte Einblicke und persönlichen Austausch. TU-Studierende lernen Unternehmen bei speziellen Bewerbungssettings, dem Opening mit den Schachdialogen und bei spannenden Company Days aus unterschiedlichen Perspektiven kennen. Trainings zu Bewerbung, Präsentation und persönlichen Skills runden das Programm ab, 3 ECTS inklusive. Lukas war dabei und erzählt, was ihm besonders in Erinnerung geblieben ist.
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Lukas, kannst du dich kurz vorstellen und erzählen, warum du dich für das talente.programm beworben hast? |
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Servus, ich absolviere gerade das Masterstudium Wirtschaftsingenieurwesen- Maschinenbau und befinde mich beim Schreiben meiner Masterarbeit, somit also kurz vorm Abschluss. Ich wollte im Master noch Skills erlangen, die mir im Bewerbungsprozess helfen und nebenbei noch den einen oder anderen spannenden Kontakt mehr gewinnen, daher hat sich das Programm für mich als sehr attraktiv herauskristallisiert. |
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Viele Studierende wissen zwar, dass sie irgendwann in ein Unternehmen einsteigen möchten, aber nicht genau, wie dieser Schritt wirklich aussieht. Wie war das bei dir vor dem talente.programm? |
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Nachdem ich bereits vor der Teilnahme am Programm in diversen Anstellungen war und zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Vollzeitanstellung in einem Konzern hatte, war das für mich nichts Neues. |
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Du hast im Rahmen des talente.programms auch Company Days erlebt. Bei welchem Unternehmen warst du und was ist dir von diesen Tagen besonders in Erinnerung geblieben? |
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Ich durfte die Company Days bei den Wiener Stadtwerken verbringen, was rückblickend extrem cool und aufschlussreich war, da man meistens Wien Energie / Wiener Linien als Unternehmen am Schirm hat, aber die anderen zur Gruppe gehörenden Unternehmen mindestens genauso spannend sind. Am besten fand ich es, wie toll die Stadtwerke mit ihren Lehrlingen umgehen und wie sehr allgemein das Fördern von Mitarbeitenden im Vordergrund zu stehen scheint. Ich würde die Stadtwerke als ein Vorzeigebeispiel für ein gutes Unternehmen ansehen. |
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Was war im talente.programm anders, als du es von klassischen Bewerbungssituationen, Karrieremessen oder Unternehmenspräsentationen erwartet hättest? |
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Das Opening mit den Unternehmensvorstellungen und den darauffolgenden Schachdialogen war wirklich top. Im Gegensatz zu vielen klassischen Bewerbungsgesprächen wurden hier keine Standardfloskeln abgefragt, sondern es entstand ein Dialog mit Tiefgang in einer entspannten Atmosphäre. Es war nicht nur ein Frage-Antwort- Spiel in eine Richtung, sondern ein Austausch, bei dem sich beide gegenübersitzenden Parteien beweisen mussten, dass die Chemie und die Erwartungshaltung passen. |
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Hat sich durch das Programm dein Blick auf Unternehmen, Bewerbung oder deinen eigenen Berufseinstieg verändert? |
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Es hat meine Sichtweise nicht verändert, sondern mich eher darin bestärkt, dass mein Weg für mich der richtige ist und es in der österreichischen Unternehmenslandschaft noch tolle Arbeitgeber*innen gibt. |
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Was würdest du anderen TU-Studierenden sagen, die überlegen, sich für das talente.programm zu bewerben? |
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Bewirb dich! Am besten sofort, denn die Unternehmen warten nicht auf dich, sondern fordern Eigenengagement und Interesse. Bleib authentisch in den Gesprächen und nimm so viele Eindrücke und Kontakte mit, wie du kannst, denn im Endeffekt zählt nicht der beste Lebenslauf, sondern der Mensch dahinter und das Netzwerk, das man sich aufbaut. |