ANDREA APPE, M.SC. , TU Wien Alumna, Digital Transformation & Data Science | Infineon Technologies Austria
Als sie 2012 ihr Studium der Technischen Mathematik an der TU Wien abschloss, wusste Andrea Appe bereits zwei Dinge: Sie wollte zurück in ihre Heimatstadt Villach und bei Infineon ins Berufsleben starten. Und sie merkte bei ihrer Abschlussrede während der Sponsion, dass Public Speaking mehr ist als nur ein Auftritt. Heute verbindet sie bei Infineon Daten, KI, Digitalisierung und Kommunikation. mein.job hat sie gefragt, warum Bleiben nicht Stillstand bedeuten muss, was ihr TU-Wien-Studium im Job bringt und was ihr heute Energie gibt.
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Viele wechseln, um weiterzukommen. Warum hat Bleiben für dich funktioniert? |
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Weil ich bei Infineon sehr unterschiedliche Rollen erleben konnte. Ich war Standort-Koordinatorin für Prozesskontrolle, habe Controller programmiert, im Headquarter in München an einem M&A-Projekt mitgearbeitet und später ein Team im Bereich Metrologie geleitet. Es war also nie ein Verharren in derselben Aufgabe, sondern immer wieder ein neuer Blick auf Technologie, Prozesse und Zusammenarbeit. |
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Was bringt dir dein TU-Wien-Studium heute in der Arbeit mit KI und Daten? |
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Vor allem die Art zu denken. Mein Studium ist bis heute meine stabile Baseline, wenn es darum geht, große Datenmengen zu analysieren, mit Datenbanken zu arbeiten oder KIAnwendungen zu entwickeln. Die konkreten Tools ändern sich, aber die Fähigkeit, komplexe Themen strukturiert anzugehen, begleitet mich in jeder Rolle. Gerade wenn sich Berufsbilder durch KI und Digitalisierung verändern, wird diese Denkweise immer wichtiger. |
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Wie ging es nach der Karenz für dich weiter? |
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Tätigkeiten als Data Scientist eine Abteilung für Datenanalyse mit aufbauen. Dadurch wurde mein Aufgabenfeld breiter: Neben Daten, KI und Technologie kamen Projektmanagement, professionelle Kommunikation sowie Konflikt- und Change- Management stärker dazu. Heute arbeite ich in der Initiative „Digital Transformation Villach“ als Koordinatorin und Projektleiterin für Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekte. |
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Welche Rolle spielen Sichtbarkeit und Female Empowerment in der Technik für dich? |
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Auch in hoch technischen Arbeitsumgebungen bleibt der Faktor Mensch wesentlich: Kommunikation, Empathie und Teamarbeit. Ich glaube, dass Frauen hier oft starke Fähigkeiten mitbringen, wenn sie diese bewusst und passend einsetzen. Wichtig ist, den eigenen Weg und die eigenen Stärken zu finden und sich nicht ungefragt in ein System einzufügen. Jede*r Mitarbeiter* in beeinflusst das „System Firma“ individuell. Den Mut zu haben, den eigenen Weg zu gehen, kostet manchmal viel Energie. Innehalten, neu ausrichten, weitermachen und offen sein für neue Wege! |
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Was gibt dir heute Energie in deinem Job? |
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Teil eines Teams zu sein, wo sich richtig was bewegt – daher bin ich wohl auch im Projektmanagement gelandet. Interessante Gespräche bei einem guten Espresso, Kommunikation auf Augenhöhe und immer wieder die Möglichkeit zu bekommen etwas Neues auszuprobieren. |
Kurzprofil
> Studium: Technische Mathematik, TU Wien
> Einstieg: 2012 bei Infineon Technologies
> Heute: Digital Transformation, Data Science
> Key Skill: Data + Communication
Meet Infineon Technologies Austria AG
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