MAG.A SONJA HABERL, PR und Marketing | TU Wien
WILLI WÖBER, MA, Personalentwicklung | TU Wien
Mitreden lohnt sich
Im Jänner und Februar 2025 wurden Studierende der TU Wien in einer anonymen Online-Befragung zu ihrem Studienalltag befragt, von Belastungen und Ressourcen bis zu Lehrbedingungen und Unterstützungsangeboten. 1.677 Studierende nahmen teil, das entspricht rund 7% aller Studierenden.
Die Ergebnisse zeigen ein klares Bild: Studierende erleben ihr Studium als fachlich anspruchsvoll und sinnvoll. Die Freude am Studium ist weiterhin hoch, nur wenige zweifeln an ihrer Studienwahl oder denken daran, das Studium aufzugeben. Gleichzeitig wurden deutliche Belastungsschwerpunkte sichtbar, etwa hoher Workload, Zeit- und Termindruck, Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Studium und Erwerbstätigkeit sowie ein Mangel an Lern-und Rückzugsräumen.
„Entscheidend ist, dass Rückmeldungen Wirkung haben. Die Ergebnisse der Befragung werden an der TU Wien ernst genommen und verschwinden nicht in irgendeiner Schublade", betont Willi Wöber aus der Abteilung Personalentwicklung. „Auf Basis des Feedbacks entwickeln wir konkrete Maßnahmenpakete und setzen diese um."
Aus früheren Befragungen wurden viele wichtige Verbesserungen umgesetzt, darunter zusätzliche Lernräume sowie verstärkte Maßnahmen zur Sensibilisierung für sexuelle Belästigung. Auch aus der Befragung 2025 wurden bereits Schritte eingeleitet: Kürzlich eingeführte Maßnahmen und Angebote decken sich mit dem erhobenen Bedarf aus dem Feedback der Studierenden, wie beispielsweise die psychologische Sprechstunde (bis zu drei Termine kostenlos), der Student-Support-Beratungsdesk oder Workshops zu Zeit-, Ressourcen- und Stressmanagement.
Die Studierendenbefragung zeigt: Feedback wird gehört und führt zu konkreten Verbesserungen. Mitzumachen lohnt sich. Nicht nur für den eigenen Studienalltag, sondern für alle, die an der TU Wien studieren.
Du hast noch etwas auf dem Herzen? Dann bring dich bei der nächsten Studierendenbefragung ein oder nutze die Student-Support-Beratungsangebote sowie die Ombudsstelle für Studium und Lehre für ein vertrauliches Gespräch.