TANJA ELGENDY, MSC,
Beraterin, Trainerin und Coachin | TU Career Center
Fokus halten
Stay grounded.
Innehalten. Und gleichzeitig vorankommen? Wir zeigen dir, warum das kein Widerspruch sein muss und wie du mit realistischen, klaren Zielen deinen Alltag strukturierst und Schritt für Schritt vorankommst.
Fokus setzen
Ziele geben Orientierung und Motivation, können aber auch Druck erzeugen. Wichtig ist deshalb, Ziele realistisch zu formulieren. Beantworte ehrlich für dich: Was ist im Studienalltag wirklich machbar? Große Jahresziele wirken außerdem oft überwältigend. Stattdessen helfen kleine Schritte, zum Beispiel täglich zehn Minuten Bewegung statt einen Marathon zu laufen. Routinen oder kleine Gewohnheiten führen langfristig zu echten Ergebnissen.
"Eat the frog"
Leichter gesagt als getan. Trifft unser Zeitplan auf die Realität, sind wir zum Beispiel mit Prokrastination konfrontiert. Oder kennst du das, wenn eine unangenehme Aufgabe ständig im Kopf herumschwirrt? Das Eat-the-frog-Prinzip baut genau darauf auf: die unangenehmste oder schwierigste Aufgabe des Tages zuerst zu erledigen. Danach kannst du dich besser auf weitere Aufgaben konzentrieren.
Puffer einplanen
Oft setzen wir nicht nur unrealistische Ziele, sondern nehmen uns auch zu viel auf einmal vor. Das kann schnell zu Stress führen. Um gesund und leistungsfähig zu bleiben, brauchst du Pausen und Ausgleich. Die ALPEN-Methode empfiehlt, nur etwa 60% der Zeit fest zu verplanen. Der Rest bleibt als Puffer für unerwartete Aufgaben, soziale Aktivitäten oder Erholung.
(Kleine) Erfolge feiern
Auch der Blick zurück hilft deinen Fokus zu behalten. Eine Aufgabe ist erledigt, eine Prüfung geschafft und oft geht es direkt weiter zur nächsten Herausforderung. Dabei nehmen wir uns vielleicht zu wenig Zeit, um Erfolge zu feiern. Mach dir sichtbar, was du bereits geschafft hast, das stärkt deine Motivation dranzubleiben