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Mag. a Natascha-Simone Paul

Bei sich bleiben, wenn alles in Bewegung ist

Vielleicht ist das Problem gerade nicht, dass sich so viel verändert, sondern dass wir vergessen haben, wo wir stehen.

In den letzten Monaten habe ich das Gefühl, dass sich Sicherheit verschoben hat. Dinge, die selbstverständlich waren, wirken fragil. Entscheidungen fühlen sich vorläufig an, selbst das Planen passiert mit mehr Vorsicht als früher. Wir sind zwar beweglich, reagieren schnell, passen uns an – aber merken oft erst später, dass dieses permanente In-Bewegung-Sein auch Halt kostet.

Unsicherheit nimmt uns den Fokus

In einer Zeit, in der vieles gleichzeitig passiert, gesellschaftlich, politisch, technologisch, scheint kaum etwas abgeschlossen. Dieses dauernde Reagieren verändert nicht nur unser Denken. Es verändert auch, wie wir einander begegnen. Wenn Orientierung fehlt, wird der Ton schnell härter, die Position enger und der Blick füreinander kürzer.

Wenn der Schatten fehlt

Erinnert ihr euch an Peter Pan? Er lebt in dauernder Bewegung, kommt nie wirklich an und bleibt nirgends lange. Das wirkt vielleicht frei und leicht, ist aber auch haltlos. In einer Szene verliert er seinen Schatten. Er kann ihn nicht selbst zurückholen. Erst als jemand anderer ihn hält und annäht, ist er wieder eins mit sich. Ohne diesen Schatten fehlt ihm etwas, das ihn verortet.

Vielleicht ist das kein Märchen über Kindsein, sondern über das, was uns fehlt, wenn wir den Fokus verlieren. Und darüber, dass Erdung manchmal erst im Miteinander möglich wird. Nicht durch Stärke oder Durchsetzen, sondern durch Beziehung, Fürsorge und Zusammenarbeit.

Den eigenen Standpunkt finden

Wenn ich von „bei sich bleiben" spreche, meine ich keinen Rückzug aus der Welt, keinen Stillstand. Ich meine einen inneren Ruhepol, von dem aus man klarer zuhören, ruhiger entscheiden und dem Gegenüber offener begegnen kann. Gerade in Zeiten von Unsicherheit scheint mir das entscheidend: im Miteinander bleiben, genauer hinhören und den Blick füreinander schärfen.

Eine kleine Übung, die mir hilft und vielleicht auch dir?

Wenn ich merke, dass mich Gedanken oder Eindrücke überrollen, greife ich auf eine einfache Grounding-Übung zurück:

Die 4-3-2-1-Übung:

  • 4 Vier Geräusche wahrnehmen.
  • 3 Drei Körperempfindungen spüren.
  • 2 Zwei Gerüche bemerken.
  • 1 Einen Geschmack oder ein Gefühl bewusst wahrnehmen.

Die Übung löst keine Probleme. Aber sie schafft Ruhe und Orientierung.

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Die Infineon Technologies Austria AG ist ein Konzernunternehmen der Infineon Technologies AG, eines weltweit führenden Anbieters von Halbleiterlösungen, die das Leben einfacher, sicherer und umweltfreundlicher machen. Infineon Austria bündelt die Kompetenzen für Forschung & Entwicklung, Fertigung sowie globale Geschäftsverantwortung. Der Haupt­sitz befindet sich in Villach, weitere Niederlassungen in Graz, Klagenfurt, Linz und Wien. Mit 5.977 Beschäftigten (davon rund 2.500 in Forschung & Entwicklung) aus 78 Nationen erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 (Stichtag: 30. September) einen Umsatz von 4,757 Milliarden Euro. Mit einem Forschungsaufwand von 685,5 Millionen Euro ist Infineon Austria eines der forschungsstärksten Unternehmen Österreichs. Der Hauptsitz in Österreich befindet sich in Villach mit weiteren Niederlassungen in Linz, Graz, Klagenfurt und einem Sales-Office in Wien.

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